Die
Entgelttransparenzrichtlinie nennt mit Kompetenzen, Verantwortung, Belastungen
und Arbeitsbedingungen die wesentlichen Kriterien zur objektiven und
geschlechtsneutralen Bewertung gleichwertiger Arbeit. Dabei sind auch soziale
Kompetenzen angemessen zu berücksichtigen. Diese Kriterien bilden die zentralen
Bewertungsdimensionen, die sich in einem Entgeltsystem wiederfinden müssen,
damit Stellen objektiv, nachvollziehbar und geschlechtsneutral bewertet werden
können.
Das BWI Grading
System beinhaltet diese Kriterien und bildet sie in neun Anforderungsarten mit
insgesamt achtzehn Bewertungsdimensionen in einer höheren Detailtiefe ab. Die
in der Richtlinie genannten Kriterien finden sich dabei in den
Bewertungsaspekten verschiedener Anforderungsarten wieder und werden dadurch
differenziert und systematisch berücksichtigt.
Nach außen
treten diese in vereinfachter Form des Einreihungsplan sowie in den
Beschreibungen der Modellfunktionen (Joblevels) und Modellstellen (Jobgradings)
in Erscheinung. Damit schafft das System eine nachvollziehbare Grundlage für
die objektive und geschlechtsneutrale Zuordnung von Stellen basierend auf den
erforderlichen Kriterien.